VÖB mit neuem Geschäftsführer: Thomas Mühl übernimmt

Mag. Thomas Mühl ist seit Jänner 2021 neuer Geschäftsführer des Verbands Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB)! Damit geht diese wichtige Institution der Baubranche auch gleichzeitig mit einer neuen strategischen Ausrichtung in die Zukunft. Denn Thomas Mühl hat große Pläne!

Mit Thomas Mühl, Jahrgang 1976, vollzieht der VÖB einen Generationenwechsel: Gernot Brandweiner, der in vielen Jahren die Geschicke des Verbandes leitete und den VÖB zu dem machte, was er heute ist, tritt seine Pension an – und wurde gebührend verabschiedet. Auch von seinem Nachfolger, der seit einem Jahr bereits im VÖB-Vorstand saß und über mehrere Monate gründlich eingearbeitet wurde.

Neuer VÖB-Geschäftsführer: Thomas Mühl (© Fotostudio Interfoto)

Thomas Mühl wird als neuer VÖB-Geschäftsführer ein klares Ziel verfolgen: Ihm ist wichtig, dass die Baubranche ein faires Wettbewerbsumfeld erhält, in dem vor allem die Bedeutung von Betonfertigteilen noch sichtbarer wird. Was intelligente, umweltfreundliche Betonfertigteile heute in der digitalen Welt leisten können und welche Voteile sie für die Zukunft des Bauens haben, das möchte Mühl deutlicher als bisher nach außen tragen.

Vielseitige Expertise

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„Neue strategische Ausrichtung“

Um die Popularität des Baustoffs allgemein und im Besonderen die von Betonfertigteilen zu fördern, dafür ist er genau der Richtige – denn er bringt eine vielseitige Expertise mit. Nach seinem Studium an der Fachhochschule Technikum Wien und der Wirtschaftsuniversität Wien, das er mit dem Magister abschloss, war der ausgebildete Betriebswirt zunächst als Referent für Umweltrecht an der Wirtschaftkammer Österreich tätig. Damit ist schon klar, dass er von Grund auf weiß, welchen Beitrag der Baustoff Beton zur Klimazukunft leisten kann.

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„Wir möchten zielgerichtet und zeitgemäß über die Vorteile von Betonfertigteilen aufklären!“
DI Thomas Mühl

In der Folge stellte Thomas Mühl in mehreren führenden Positionen in Deutschland und Österreich unter Beweis, was er am besten kann: Menschen verbinden, vorhandene Potenziale aufdecken – und so für Synergien zu sorgen, die bisher verdeckt waren. Viel Erfahrung sammelte er dabei als internationaler Wirtschaftsingenieur für Schiedel, Europas Marktführer bei Schornstein-, Ofen- und Abgassystemen. Dort war er zuletzt Mitglied des Executive Committees.

Klares Ziel: Menschen stärker einbinden

Der Geschäftsführung des VÖB gehört Mühl bereits seit Februar 2020 an, er ist also mit den Mitgliedsbetrieben bestens vertraut. Hier liegt auch einer seiner Schwerpunkte: Als neuer Geschäftsführer möchte er die Betriebe und vor allem natürlich deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter noch stärker in die Gemeinschaft einbinden, die den VÖB in der Branche so einzigartig macht.

Das heißt aber auch, dass er die Attraktivität des Verbandes verstärken muss – dieser Aufgabe ist er sich bewusst: „Wir möchten einerseits zielgerichtet und zeitgemäß über die Vorteile von Betonfertigteilen aufklären und andererseits den Ruf unserer Branche nachhaltig stärken“, macht er deutlich. Das geht nur, wenn der VÖB die Menschen in den Mitgliedsbetrieben „bei einer Reihe von relevanten Themen wie etwa Arbeitssicherheit tatkräftig unterstützt“, wie Thomas Mühl anmerkt.

„Selbstbewusst gegenüber Stakeholdern“

Auch gegenüber Stakeholdern möchte der Neue seinen Verband selbstbewusster positionieren. Dazu gehört auch eine weitere Optimierung der Potenziale im Verband selbst – etwa im strategischen Management. Stakeholder sind daran interessiert, dass Projekte und Prozesse optimale Ergebnisse bringen, ob es sich dabei um Vertreter von Gemeinden und Ämtern handelt oder um Ansprechpartner aus den unterschiedlichen Baubereichen. Das gilt es immer wieder zu untermauern – auf Augenhöhe. Um dieses Selbstbewusstsein auch glaubwürdig nach außen zu tragen, bringt Thomas Mühl eine hohe Kompetenz in der Moderation und der Kommunikation mit – und einen ausgezeichneten Instinkt.

Wichtiges Thema der Zukunft: Ausbildung

Die Attraktivität des Verbandes und der Mitgliedsbetriebe steigern – das hat auch eine weitere Funktion: Nur Betriebe und Unternehmen, die über einen eigenen Charakter verfügen, sind für den Nachwuchs interessant. Es geht Mühl also auch darum, Auszubildende für die Branche zu gewinnen: „Wir arbeiten daran, den Lehrberuf Betonfertigungstechniker noch attraktiver für junge Menschen zu gestalten“, sagt er – und: „Ich freue mich, dass ich mich dieser spannenden Themen annehmen kann!“

Für Thomas Mühl ist auch eine weitere Position wichtig, die sich der Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke schon in seinen Anfängen 1956 auf die eigene Fahne geschrieben hat: Der VÖB ist nicht einfach eine Interessensvertretung, er ist mehr als die Summe seiner momentan rund siebzig Mitgliedsbetriebe – und er hat immer seine Rolle als Wissens- und Informationsplattform für die gesamte Branche und die Gesellschaft betont.

Nach vorne schauen – der Tradition verbunden

Auch die internationale Vernetzung spielt bei diesem unabhängigen Wirtschaftsverband eine große Rolle, denn wenn es um branchenrelevante Rahmenbedingungen geht, sieht sich der VÖB bei der Mitgestaltung in der Verantwortung. Das alles sind Punkte, die für Thomas Mühl zusätzliche Herausforderungen darstellen – und auf die er sich freut. Denn er weiß: Die Problemstellungen, mit denen unsere Gesellschaft in die Zukunft geht, sind gewaltig. Und die Braubranche hat da ein gewichtiges Wort mitzureden.

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Verabschiedet: DI Gernot Branweiner
(© Andi Bruckner)

Eine der letzten Aktionen seines Vorgängers Gernot Brandweiner war übrigens ein klarer Aufruf: „Beton muss sich als Teil der Lösung für unsere Klimazukunft verankern!“ forderte er in einem Gastbeitrag im Leadernet, Österreichs größtem Businessportal. Die Themen, die der nun ehemalige Geschäftsführer dort ansprach, waren vor allem Sensibilisierung, Bewusstseinsbildung und Markenbekanntheit.

Imageaufbau und Wertevermittlung gehören für Thomas Mühl ebenfalls zum Alltag: Als Geschäftsführer des VÖB zählt er zur Führungsriege des Vereins Betonmarketing Österreich – und zwar als Vorstandsvorsitzender. Auch in dieser Funktion wird er alles dafür tun, um die Bedeutung des Baustoffs Beton in unserer Gesellschaft weiter zu verankern.

Ob es um umwelt- und klimagerechtes Bauen geht, um die bereits erreichten Fortschritte der Branche bei der CO2-Reduktion oder um Themen wie Infrastruktur und privater Hausbau: In diesem Interessensverband besitzt der VÖB mit seinem neuen Geschäftsführer ebenfalls eine herausragende Stellung.

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