Dichte Keller: Die “Weiße Wanne” aus Betonfertigteilen

Dass ein Keller dicht sein sollte, versteht sich längst von selbst. Gerade Keller aus Beton bieten diese Sicherheit – und damit das Potenzial für enorme Flexibilität! Was aber, wenn ein Haus in eher kritischen Lagen gebaut werden soll? Zum Beispiel bei hohem Grundwasser, in Hanglagen oder wenn Sickerwasser drohen kann?
 

Gerade dafür gibt es heute sehr gute Lösungen: In solchen Fällen sollte unbedingt die „Weiße Wanne“ angeordnet werden – also ein Keller aus Stahlbeton-Fertigteilen errichtet werden, bei dem die Funktion der Wasserundurchlässigkeit ohne zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen sichergestellt ist.

Verbindliche Richtlinie für Sicherheit

Vor allem durch eine neue Richtlinie ist man jetzt mit der „Weißen Wanne“ aus Betonfertigteilen auf der sicheren Seite. Denn bisher gab es keine speziellen Festlegungen zu diesen Bauwerken. Denn der Verband Österreichischer Beton- und Fertigteilwerke (VÖB) erarbeitete eine in Österreich branchenweit abgestimmte Richtlinie – „Wasserundurchlässige Betonbauwerke in Fertigbauweise“. Diese gilt für alle Stahlbetonbauwerke, die teils oder vollständig ins Erdreich eingebettet sind. Das betrifft den Hoch- und Industriebau, aber auch Verkehrsbauwerke.

Die Richtlinie enthält Regelungen und Anforderungen zur Begrenzung des Wasserdurchtritts bei von außen drückendem oder nichtdrückendem Wasser, bei nichtstauendem Sickerwasser oder bei Bodenfeuchte. Geregelt sind auch Berechnungen und Bemessungen, außerdem gibt es Bewehrungs- und Konstruktionsregeln. Aber nur im Team wird die Anwendung der Richtlinie erfolgreich sein: Wesentlich ist, dass die Anforderungen nur durch die Zusammenarbeit aller Baubeteiligten erfüllt werden können!

Klar definierte Anforderungen

Dazu müssen die technischen Verantwortlichkeiten der Baubeteiligten festgelegt, koordiniert und dokumentiert werden. Jetzt können also die Anforderungen an die Gebrauchstauglichkeit wasserundurchlässiger Keller vor allem mit weniger Materialaufwand erfüllt werden als bei der konventionellen Bauweise mit Ortbeton.

Mit dieser Richtlinie wird allen Beteiligten ein Instrumentarium zur Verfügung gestellt, damit sämtliche Anforderungen zielsicher erfüllt werden können. Mit anderen Worten: Auch wenn es wasserdichte Keller schon sehr lange gibt, mit der Richtlinie „Wasserundurchlässige Betonbauwerke in Fertigbauweise“ hat die Zukunft des wasserdichten Kellerbaus gerade begonnen!

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