Glasfaserverstärkter Beton – ein innovativer Werkstoff!

Die Geschichte des Betons schreibt sich seit langer Zeit fort, immer wieder sorgen aufregende Forschungsergebnisse und Innovationen für Furore. Ein neues Kapitel ermöglicht den Wegfall der Stahlbewehrung – das öffnet die Türen zu einer besonders schlanken, schlichten Schönheit in der modernen Architektur: Glasfasern wie “fibreC” können die Architektur entscheidend verändern!

Glasfaser statt Stahl – die reiche Beton-Palette wird um ein revolutionäres Material erweitert, das in seiner Eleganz und schlichten Schönheit zeitgemäßer Architektur und Innenraumgestaltung gerecht wird! Ohne Stahlbewehrung wird eine sehr schlanke Bauweise möglich, die Bauwerke sind trotz extremer Dünnwandigkeit hochbelastbar. Mit Glasfaser entsteht eine extrem dünne Platte von 8 bis 13 Millimetern, die sehr leicht und zugleich biegefest ist, wie es zum Beispiel “fibreC” beweist. Die Platten können außerdem in verschiedensten Farben eingefärbt werden, was das Gestaltungsspektrum enorm erweitert.

“fibreC”: Nachhaltig und modern!

“fibreC” setzt sich aus abbaubaren, rein mineralischen Rohstoffen zusammen. Das entspricht ganz dem Trend nach natürlichen, umweltfreundlichen und nachhaltigen Werkstoffen. Und nebenbei ermöglicht Glasfaserbeton eine schier unbegrenzte Gestaltungsfreiheit in Bezug auf Formbarkeit, Farbe und Verarbeitung.

Expo-Symbol in Sevilla mit “Glasfaser-Beton”

Eines der wohl imposantesten Beispiele dafür ist der “Zaragoza Bridge Pavillon”, das Symbol der Expo 2008: Das 275 Meter lange Bauwerk hat eine Außenhaut, die aus  29.000 glasfaserverstärkten Betonplatten in unterschiedlichen Grautönen besteht. Das raffinierte Muster erzeugt einen Effekt wie die schimmernden Schuppen von Fischen, die verschiedenen Dreiecksformen mit exakt definierten Radianten verleihen der Brücke eine unglaublich dimensionale Wirkung.

Mit Beton immer am Ball

Für die Realisierung des “Soccer City”-Stadions in Johannesburg, das bei der Fußball-WM 2010 als besonders schönes und modernes Stadion gepriesen wurde, war europäisches Know-how gefragt. Neben technischen und ästhetischen Aspekten konnte sich die beeindruckende Fassade aus Glasfaserbeton vor allem auch durch ihren ökologischen Vorteil gegen internationale Mitbewerber durchsetzen. Das Stadion besteht aus einer imposanten Betonhülle, die in den südafrikanischen Farben leuchtet. “Soccer City” entspricht somit nicht nur bautechnisch den höchsten Anforderungen, das Stadion wurde auch optisch zu einem Wahrzeichen Südafrikas und der WM.

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