Beton ist dauerhaft: Der Werkstoff für die Ewigkeit!

Wenn es um Beständigkeit, bietet Beton unschlagbare Vorteile gegenüber anderen Baustoffen: Experten kalkulieren für Häuser aus Beton eine durchschnittliche Nutzungsdauer von weit über hundert Jahren – bei täglicher Belastung! Denn Beton ist alltagstauglich und wetterfest.

Häuser in Leichtbauweise haben da zumeist eine wesentlich geringere Nutzungsdauer. Gebäude und Bauwerke aus Beton, die vor über hundert Jahren errichtet wurden, werden noch heute genutzt. Ein Vorteil gerade bei älteren Betonbauten: Sie benötigen einen besonders geringen Erhaltungsaufwand. Selbst in der Antike wurde schon „betoniert“. Wenn auch etwas anders als heute …

Wenn heute anerkennend festgestellt wird, dass Betonbauten weit über hundert Jahre mit nur geringem Erhaltungsaufwand ohne Nutzungsverlust betrieben werden können, dürften Kenner der Antike nur mit den Schultern zucken. Denn im alten Rom kannte man schon vor über zweitausend Jahren einen ganz ähnlichen Baustoff!

Beton ist dauerhaft – Beispiel: das Pantheon in Rom

Beton im modernen Sinne war es zwar nicht, womit die Römer damals schon die Fundamente vieler Bauwerke befestigten. Als „opus caementitium“ bezeichnete man eine Substanz, die aber als Vorläufer unseres Betons gilt – und die heute als bestes Beispiel für die erstaunliche Langlebigkeit des Materials dient: Nachweislich wurde in Rom dieses Gemisch-Material vor mehr als zwei Jahrtausenden genutzt. Die Römer setzten ihre damals sensationelle neue Substanz auch für Prachtbauten ein: Das beste – und schönste – Beispiel für diese Fertigkeit ist ein Bauwerk, das noch heute täglich Tausende von Besuchern anzieht: das weltberühmte Pantheon mit der viele Jahrhunderte lang größten Kuppel der Welt.

Heute ist es kein Zufall, dass ausgerechnet das Pantheon als das am besten erhaltene Bauwerk der „Ewigen Stadt“ überhaupt gilt. Das neue Material machte die Menschen unabhängig vom mühsamen Behauen von Natursteinen. Erstmals in der Geschichte der Menschheit wurden Formen gegossen, erstmals kam es zu Schalungen.

Witterungsbeständig und alltagstauglich

Wind, Schnee, Regen – im Laufe der Zeit muss ein Gebäude einiges aushalten. Dauerregen kann Materialien aushöhlen und in Häuser eindringen, Schneemassen belasten die Statik, Wind hinterlässt an vielen Baustoffen Spuren – da ist Beton mit seiner enormen Widerstandsfähigkeit gefragt. Beton ist zudem das ideale Material bei häufigem Frost-Tau-Wechsel. Selbst extreme Witterungen bringen Beton nicht so schnell an seine Grenzen, wie das bei anderen Materialien der Fall ist.

Widerstandsfähig gegen Verschleiß

Natürlich: Alle Bauwerke unterliegen Abnutzung und Verschleiß. Extreme Belastungen treten heute vor allem auf, wenn Verkehrsflächen stark befahren oder Industrieflächen enorm belastet werden. Aber moderne Oberflächen können aus Beton gezielt so hergestellt werden, dass sie sogar gegen diese Verschleißeinwirkungen in höchstem Maße beständig sind.

Beton wird stärker – mit jedem Tag

Beton verschleißt also nicht – im Gegenteil: Er wird mit dem Alter sogar stärker, Tag für Tag. Nachdem er erst einmal in seine Form gebracht wurde, verbessert Beton über Jahrhunderte hinweg immer weiter seine Stärke. Und außerdem schrumpft er nicht wie andere Materialien, er verwirft sich nicht, bewegt sich nicht – und „kriecht“ nicht übermäßig. Bei Beton kann man sich darauf verlassen: Er zeigt gleichbleibendes Verhalten.

Beständig in Extremsituationen – und in der Natur!

Auch in Extremsituationen können ausreichend bemessene Bauteile aus Beton von entscheidender Bedeutung sein. Daher wird Beton weltweit für den Bau von Brücken, Straßen, Tunneln und Gebäuden eingesetzt, auch und gerade in Gebieten, in denen es zu Erdbeben oder Kollisionen kommen kann.

Die hohe Beständigkeit von Beton beweist sich auch in der Natur. Zum einen zeigt sich der Baustoff beständig gegen Fäulnis, Pilz- und Schimmelbefall, zum anderen können ihm Schädlinge wie Ratten und Mäuse nichts anhaben.

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