FAQ

Wird Sand für Beton knapp?

Rohstoffe wie Sand werden nicht nur lokal abgebaut und eingesetzt, sie sind auch in ausreichenden Mengen vorhanden. Die Gefahr der Verknappung besteht daher nicht.

Kalkstein, Ton und Mergel für die Zementherstellung sowie Kies und Sand für die Betonherstellung gehören zu den Rohstoffen, die in Österreich ausreichend, regional verfügbar und in guter Qualität vorhanden sind. Sand kann aus natürlichen Lagerstätten gewonnen (Kies), aber auch aus grobkörnigeren Fraktionen (Schotter) bzw. aus Recyclingmaterial gebrochen werden. Bereits bei den Genehmigungsverfahren der Abbaustätten werden alle Interessensgruppen eingebunden und berücksichtigt sowie auch Konzepte für die Nachnutzung oder Revitalisierung festgelegt. Während des Abbaus und nach Beendigung werden im Speziellen die Bedürfnisse von Tier- und Pflanzenwelt berücksichtigt. Als Sekundärbiotope in einer intensiv bewirtschafteten Kulturlandschaft sind Steinbrüche aus Sicht des Natur- und Artenschutzes oft wichtige Rückzugsorte für Fauna und Flora, beispielsweise brütet der Bienenfresser in Niederösterreich und im Burgenland fast ausschließlich in Rohstoffgewinnungsgebieten. Aufgelassene Kiesgruben dienen oftmals als Naherholungsort für die Allgemeinheit oder auch als beliebtes Siedlungsgebiet mit Seeanbindung.

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