Beton-Monat März 2021: Baustoff im Fokus

Der März 2021 war für die Betonbranche nicht nur in Österreich ein wichtiger Monat: Immer stärker rückt der universelle Baustoff in den Mittelpunkt der globalen Entwicklung – vor allem als elementare Basis für unsere Klimazukunft. So flankierte am 19. März eine hochinteressante Themen-Beilage im Kurier zwei wichtige Welttage, die dem Baustoff viel Aufmerksamkeit einbrachten.

betonbroschüre titel
Kurier-Beilage: „Natürlich Beton!“

Ganz Österreich sprach am 19. März über den Baustoff Beton – und über seine enorme Bedeutung für Energiewende und Klimaschutz ebenso wie für den heimischen Wirtschaftskreislauf. Was geschehen war? Dem Kurier lag österreichweit eine Broschüre bei, die unter dem Titel „Natürlich Beton“ die Vielseitigkeit des mineralischen Baustoffs aufzeigte.

Unterhaltsam und lesenswert: „Natürlich Beton“

Hier wurde auf unterhaltsame und lesenswerte Weise zahlreichen Menschen im Lande erstmals so richtig klar, dass der ehemals graue Beton mit seiner Flexibilität dabei hilft, langfristig Umwelt und Klima zu schonen. Auf acht Seiten gab die Sonderbeilage Einblicke in die vielen Vorteile von Beton.

Dabei kamen alle wesentlichen Aspekte verständlich und gut erklärt zur Sprache. Grob gesagt: Beton besteht aus natürlichen Rohstoffen, er wird regional produziert und verwendet – und weil man mit Beton problemlos sowohl in die Höhe als auch in die Tiefe bauen kann, lässt sich mit dem Alleskönner auch der Bodenverbrauch deutlich reduzieren.

Beton mit Hauptrolle: Weltrecyclingtag 2021

Ein wesentlicher Vorteil des Baustoffs kam einen Tag vor Erscheinen der Broschüre zur Sprache, am 18. März. Da war Weltrecyclingtag: Dieser Aktionstag soll das Themenfeld der Rohstoffwiederverwertung stärker im öffentlichen Bewusstsein verankern. So sollen nachhaltige Produkte gefördert werden, damit immer mehr Menschen dafür sensibilisiert werden, bewusst und ressourcenschonend zu konsumieren.

Altbeton © Deisl-Beton
Altbeton – ein wertvoller Rohstoff! (Bildrechte bei Deisl-Beton)

Entsprechende Denkanstöße sollen zu Handlungsempfehlungen führen, um die Wichtigkeit des Recyclings zu stärken.Was die Baubranche in diesem Feld auszeichnet, ist ihre unbändige Innovationskraft – und die Betonbranche ist in der Lage, neue Technologien im Bausektor schnell zu adaptieren.

Zwingend: Förderprogramme von Bund und Ländern

Allerdings sind nun auch Bund und Länder gefragt: Es braucht umfassende Fördermaßnahmen, wenn die hochgesteckten Ziele erreichenwerden sollen. Als Beispiel wird in der Branche gern der Nachbar Schweiz angeführt: Dort sind diese Fördermaßnahmen längst Realität. Fraglos könnten öffentliche Förderungen den Ausbau zirkulärer Bauweisen wesentlich beschleunigen: „Gerade bei öffentlichen Ausschreibungen wäre es ein Leichtes, den Einsatz von Recycling-Material durch konkrete Fördermaßnahmen zu forcieren“, meint Franz Denk, der als Geschäftsführer von Wopfinger Transportbeton einem echten Recycling-Pionier vorsteht.

Erst kürzlich listete die Altstoff Recycling Austria die wichtigsten Stellhebel auf, mit denen geschlossene Kreisläufe möglich sind – und stufte die Wiederverwendung von Bauten und Baustoffen bei Infrastruktur-Erhaltungsmaßnahmen als eines der wichtigsten Instrumente ein. Beton punktet da, weil so eine beinahe hundertprozentige Kreislaufwirtschaft machbar ist.

Zeitenwende: Altbeton als begehrter Rohstoff

Die Zahlen sprechen für sich: Allein in Österreich fallen jährlich rund drei Millionen Tonnen Altbeton an, von denen bereits jetzt mehr als 97 Prozent stofflich wiederverwertet werden. Mit anderen Worten: Altbeton ist ein begehrter Rohstoff! Je mehr Altbeton nicht nur für lose Schüttungen im Unterbau, sondern zur Herstellung von neuem Beton verwendet werden kann, desto mehr wird die Kreislaufwirtschaft optimiert.

Aussortieren © Wopfinger Transportbeton
Gut aussortiert: Betonrecycling bei Wopfinger Transportbeton (Bildrechte dort)

Welche Bedeutung das Thema Betonrecycling im Bau- und Infrastrukturbereich besitzt, kam anlässlich des Weltryclingtages am 18. März auch in einem interessanten Artikel zur Sprache.

Lebenswichtig: Wasser braucht Beton

Ein weitere Aktionstag, der die Betonbranche von einer erstaunlichen Seite zeigte, wurde direkt im Anschluss gefeiert: Am 22. März war Weltwassertag! Und da war die Ansage klar: Ohne Beton ist keine Wasserwirtschaft möglich!

Zur Verdeutlichung soll ein Beispiel genügen: 217 Millionen Liter Trinkwasser fließen durch das 180 Kilometer lange Betonrohr-Netz der 2. Wiener Hochquellenleitung – Tag für Tag. Aber es sind nicht nur Rohre und Leitungen aus Beton, die unser Leben mit Wasser erleichtern, weil sie die hohe Qualität von Trinkwasser sichern: Beton hat bei Dammbauten die Nase vorn, und wenn es darum geht, am Wasser Lebensräume zu schaffen, überzeugt Beton mit Kellerkonzepten wie der „Weißen Wanne“. Übrigens erschien auch zum Thema „Weltwassertag und Beton“ ein eigener Artikel auf der Website.

Beton: Baustoff mit vielen Aufgaben

Broschüre „Natürlich Beton“: Lesenswerte Hintergrundinformationen

Der internationale Weltwassertag, der heuer unter dem Motto „Wert des Wassers“ stattfand, war auch Thema in der Broschüre „Natürlich Beton“. Es ging dort um praktisch alle Aspekte unsere Lebens – weil der universelle Baustoff des 21. Jahrhunderts in sämtliche Bereiche des privaten wie öffentlichen Lebens eingreift.

Dabei kamen neue Aspekte des Energiespeichers Beton ebenso zur Sprache wie urbane Begrünungsideen mit dem Baustoff – oder spannende Zementrezepturen. Die Themenpalette reicht bis zum Schutz unserer Regionen, denn auch da hat der Baustoff über seine reine Flexibilität bei Bauten und in der Infrastruktur zahlreiche weitere Aufgaben – etwa die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen. Denn bei aller globalen Verantwortung: Beton bleibt ein regionaler Baustoff, der auch für die heimische Wertschöpfung eine Führungsrolle übernimmt.

Wer die Broschüre verpasst hat, kann gern hier virtuell darin blättern.

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